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Radtour auf dem EV1 von Lissabon nach Faro

Abschnitt:

Setúbal - Sines

Blick über den Tejo auf Lissabon
Bild: Küste bei Camping Galé

Wir beschreiben auf dieser Seite eine 79 Kilometer lange Radtour von Setúbal nach Sines. Sie ist Teil des europäischen Fernradweges Eurovelo 1 von Portugal zum Nordkap. Eine Übersicht zu allen Seiten des EV1 von Lissabon nach Faro ist am Beginn dieser Seite dargestellt.

Auf dem EV1 von Setúbal nach Sines

Eurovelo 1Auf dieser durchgehend geteerten Etappe ist der Eurovelo 1 nicht ausgeschildert.

Vor uns liegt eine einfache Radtour ohne nennenswerte Steigungen. In Setúbal setzt ihr mit der Autofähre zur Halbinsel Tróia über. Die lange, schmale Halbinsel ist völlig eben, die breit ausgebaute N253-1 führt uns auf kerzengerader Strecke ohne nennenswerten Verkehr und fast ohne Vegetation durch eine sandige Landschaft etwas eintönig in Richtung Süden.Eine sehr einfach Strecke, außer bei Gegenwind. Von der Straße aus ist das offene Meer nicht sichtbar, jedoch die östlich sich erstreckende lagunenartige Erweiterung des Rio Sado.

Bei dem kleinen Ort Comporta endet die Halbinsel. In mehreren Cafés könnt ihr euch von der langweiligen Strecke erholen, wenn ihr die wenigen hundert Meter in den netten Ort fahrt. Bei Comporta gibt es eine ganze Reihe großer Wasserbecken, die sich als Reisfelder entpuppen. Viele Störche werden von den Becken angezogen und waten durch das Wasser auf der Suche nach Futter.

Reisanbau bei Comporta
Bild: Reisanbau bei Comporta

Ab Comporta kurbeln wir auf der N261 weiter in Richtung Süden, die Reisfelder weichen rasch großen Kiefernwäldern. Bis Torroal ist die Strecke weiterhin ziemlich eintönig und weist nur wenige Kurven auf. Große Schirmakazien spenden uns auf der breiten Straße ein wenig Schatten.

Bei Casa Branca verzweigt sich die Nationalstraße, wir bleiben rechts auf der N261. Die Strecke ist nun leicht wellig. Die Campingplätze liegen hier alle direkt am Meer und sind über kilometerlange hügelige Zufahrtsstreichen mit einigen sehr gut spürbaren Anstiegen erreichbar. Trotzdem lohnt eine Übernachtung dort wegen der schönen, einsamen Sandstrände und der tollen Sonnenuntergänge.

Die N261 läßt den Ort Melides links liegen, schwenkt etwas nach Westen und es wird hügeliger. Nach einigen Kilometern biegt unsere Route bei Cascalheira in die A26-1 in Richtung Meer ein.

Ab Vila Nova de Santo André wird die A26-1 vierspurig. Für 2,5 Kilometer können wir mangels Alternativen noch auf dem Seitenstreifen der vierspurigen Straße kurbeln. Dann ist ab einer Auffahrt die Schnellstraße für Radfahrer gesperrt. In Fahrtrichtung links gibt es jetzt eine Parallelstraße, die in den Straßenkarten und auch vor Ort von der Schnellstraße aus nicht sichtbar ist. Wir sind daher auf fast verkehrslosen Autobahn auf dem Seitenstreifen bis zur nächsten Ausfahrt gefahren, was kein Problem war. Sechs Kilometer bleibt der Eurovelo 1 auf der verkehrlosen Parallelstraße. An der nächsten Auffahrt auf die A26-1 quert der Radweg die Schnellstraße und führt uns abseits der Schnellstraße durch eine etwas trostlose Landschaft an den Stadtrand von Sines direkt zu einigen großen Supermärkten. Die letzten sechs Kilometer bis Sines sind nicht schön, müssen einfach gefahren werden.

In einem weiten westlichen Bogen umrundet der Eurovelo die Stadt und erreicht südlich von Sines an einem Sandstrand den Hafen. Die Stadt erhebt sich auf einem steilen Felsen oberhalb des Strandes.

Über Campingplätze entlang dieser Etappe informiert die Streckenübersicht.

Karte zur Radtour auf dem Eurovelo 1 von Setúbal nach Sines
Bild: Karte zur Radtour auf dem Eurovelo 1 von Setúbal nach Sines
N253-1 auf der Halbinsel Tróia
Bild: N253-1 auf der Halbinsel Tróia
N251 bei Comporta
Bild: N251 bei Comporta
Casa da Ópera
Bild: Herrliche Küste bei Camping Galé
Sines
Bild: Sines
Höhenprofil zur Radtour auf dem Eurovelo 1 von Setúbal nach Sines
Bild: Höhenprofil zur Radtour auf dem Eurovelo 1 von Setúbal nach Sines (Nächste Seite Nächste Seite)