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Tour durch Island von Möðrudalur zur Askja

Abschnitt:

Dreki-Hütte - Askja

Bild: Kleiner Vitivatn im Vordergrund und großer Öskjuvatn im Zentrum der Askja
Bild: Kleiner Vitivatn im Vordergrund und großer Öskjuvatn im Zentrum der Askja

Diese Tourenbeschreibung richtet sich an Auto-Reisende mit PKW oder Wohnmobil und Rad-Tourenfahrer.

Wir beschreiben auf dieser Seite eine 7 Kilometer lange Tour von der Dreki-Hütte zum Vulkan Askja. Sie ist Teil unserer Beschreibung einer Tour durchs isländische Hochland von Möðrudalur zur Askja. Eine Übersicht zu allen Abschnitten der Strecke ist am Beginn dieser Seite dargestellt.

Tour durch Island von der Dreki-Hütte zur Askja

Von den Dreki-Hütten fahrt ihr 7 Kilometer über die Piste F894 zu einem Besucherparkplatz am Ende der Piste. Der Parkplatz liegt an einer Öffnung im Rand des Kraters der Askja.Ohne nennenswerte Anstiege wandert ihr vom Parkplatz in den Vulkan Askja hinein.

Alternativ zur Anfahrt mit dem Fahrzeug könnt ihr von den Dreki-Hütten auf einem 9 Kilometer langen Fußweg den Vitivatn in der Caldera des Vulkans erreichen. Im Gegensatz zur Autopiste führt der Pfad quer durchs Gebirge zum großen Öskjuvatn und erreicht am kleinen Vitivatn den vom Besucherparkplatz am Ende der F894 kommenden Weg.

Die F894 ist einfach zu fahren. Sie führt durch ein großes Gebiet mit relativ frischer schwarzer Lava. Am Besucherparkplatz stehen eine Hütte und ein Toilettenhaus. Von dort führt ein breiter, einfach zu gehender Fußweg in die riesige Caldera der Askja zu den beiden Seen Viti- und Öskjuvatn.

Der Boden des Kraters liegt auf einer Höhe von 1100 Metern. Fast eben läuft man in den gigantischen Krater hinein zu den beiden Seen. Die umgebenden Berge erreichen eine Höhe von über 1500 Metern. Eine wirklich beeindruckende Mondlandschaft - im wahrsten Sinne, denn hier trainierten die Astronauten der NASA-Missionen für ihren Einsatz.

Auf dem Wanderweg erreicht ihr nach 2,5 Kilomtern zunächst den kleinen, warmen See Viti, ein Relikt des verheerenden Ausbruchs von 1875, der fast 50 Jahre andauerte. Fast kreisrund liegt das Maar tief unten in einem Krater, aus den Rändern steigen heiße Dampfwolken auf, es duftet nach faulen Eiern. Denn die Askja ist noch immer aktiv, seit 2007 füllt sich die Magmakammer wieder stetig.

Südlich des Vitisees erstreckt sich der riesige, kalte Öskjuvatn. Er nimmt ca. 25% der Fläche der 50 Quadratkilometer großen äußeren Caldera der Askja ein. Die Oberfläche des 12 Quadratkilomter großen Sees liegt etwa 50 Meter unterhalb der Oberfläche des Kraterbodens. Bis zu 300 Meter ragen die Felswände am Rande der ovalen Caldera auf, an deren südöstlichen Rand der Öskjuvatn liegt.

Über Campingplätze entlang dieser Etappe und Entfernungen zwischen den wichtigen Wegpunkten informiert die Streckenübersicht.

Bild: Karte zur Tour von den Dreki-Hütten zur Askja
Bild: Karte zur Tour von den Dreki-Hütten zur Askja
Bild: Lavafeld an der F894 zur Askja
Bild: Lavafeld an der F894 zur Askja
Bild: Parkplatz am Ende der F907, Beginn Fußweg zur Askja
Bild: Parkplatz am Ende der F907, Beginn Fußweg in die Caldera der Askja zu den Seen Viti- und Öskjuvatn
Bild: Blick vom Fußweg zur Askja
Bild: Blick vom Fußweg zur Askja
Im Krater der Askja
Bild: Der Wanderweg vom ParkpIatz zum Vitivatn kreuzt ein Schneefeld
Bild: Höhendiagramm zur Tour von Möðrudalur zur Askja
Bild: Höhendiagramm zur Tour von Möðrudalur zur Askja
Video: F894 von Möðrudalur zur Askja (Nächste Seite Nächste Seite)