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Radtour auf dem EV1 durch Spanien von Faro nach Hendaye

Abschnitt:

Eugi - Hendaye

Blick vom Collado de Oyalegui nach Norden
Bild: Blick vom Collado de Oyalegui in Fahrtrichtung nach Norden

Wir beschreiben auf dieser Seite eine 77 Kilometer lange Radtour durch Spanien von Eugi nach Hendaye. Sie ist Teil des europäischen Fernradweges Eurovelo 1 von Portugal zum Nordkap. Eine Übersicht zu allen Seiten des EV1 von Faro in Portugal nach Hendaye in Frankreich ist am Beginn dieser Seite dargestellt.

Auf dem EV1 von Eugi nach Hendaye

Eurovelo 1Auf dieser Etappe ist der Eurovelo 1 ab Irurita ausgeschildert. Ab Irurita fahrt ihr überwiegend auf ungeteerten Wegen abseits der Straßen.

Eugi liegt am Embralse de Eugi, am Stausee von Eugi. Unser Radweg führt uns weiter noch knapp drei Kilometer in Richtung Norden entlang des Stausees. Dort mündet der Rio Arga in den See. Linker Hand liegt ein Picknickplatz mit Tischen und Bänken. Wer den Weg noch ca. 100 Meter links hinein fährt, findet eine Wiese mit uralten Bäumen ("Naturzeltstelle Eugi 1" in der Streckenübersicht). Wir haben dort während eines Sturms sehr gut gezeltet, wissen jedoch nicht, ob es erlaubt ist. Spaziergänger mit Hunden und Gemeindearbeiter haben sich nicht an uns gestört.

Auffahrt zum Collado de Oyalegui
Bild: Auffahrt zum Collado de Oyalegui

Rechts von der Straße führt ungefähr auf Höhe des Picknickplatzes ein Weg zu einem Steinbruch. Bis dort gibt es aus dem Tal hoch einigen Schwerlastverkehr zum Transport der Steine.

Nördlich des Steinbruches ist nichts mehr los auf der schmalen NA-138. Es geht nun ständig aufwärts zum Pass Collado de Oyalegui. 360 Höhenmeter auf 8,5 Kilometer mit einer durchschnittlichen Steigung von 4% liegen vor euch. Fünf Kilometer nach Eugi verzweigt sich die Straße. Die NA-138 hält sich rechts zur Grenze nach Frankreich. Wir biegen links in die NA-1740 ein. Am Abzweig liegt einsam das Hostal Arrobi Borda (siehe Streckenübersicht).

Nunn wird es anstrengend. Anfangs beträgt die Steigung nur 5%, aber sie wächst bis zur Passhöhe auf 10% an. Unsere Route kratzt hier an den Pyrenäen. Im unteren Bereich der Pass-Straße geht es kurvenreich wunderschön durch Wald. Wenn der Wald den Almwiesen weicht, sind wir schon fast oben. Das Hostal Arrobi Borda war das letzte Haus vor dem sieben Kilometer entfernten Pass. Von der Passhöhe haben wir einen schönen Blick über die Wiesenberge in Richtung Norden und auf tief unten im Tal liegende Bauernhöfe. Auf der Nordseite ist die Landschaft offener mit vielen Wiesen im Unterschied zu dem geschlossenen Waldgebiet auf der Südseite.

In vielen Kurven geht es wunderbare 15 Kilometer abwärts bis zu dem touristischen Ort Irurita (mit einigen Hotels und Restaurants). Ab Irurita ist der Eurovelo 1 sogar ausgeschildert.

Wir radeln von Irurita auf der NA-8307 zur N-121-B. An der Nationalstraße wendet sich der Eurovelo 1 nach Westen. Wir müssen zum Glück nur für zwei Kilometer über die rege befahrene Hauptverkehrsstraße. Dann biegen wir in wenig befahrene Nebenstraßen ab und folgen weiter dem engen Tal mit dem Fluss Bidasoa. Die Nationalstraße verschwindet an den Engstellen in Tunneln.

Ab dem Dorf Narbarte wechseln wir auf einen ungeteerten Wirtschaftsweg, der uns unmittelbar neben der N-121-B nach Doneztebe führt. Dort schwenken der Fluss Bidasoa und das Tal nach Norden zum Meer.

Eurovelo 1 als Bahnradweg nördlich von Sunbilla
Bild: Eurovelo 1 als Bahnradweg nördlich von Sunbilla
Karte zur Radtour auf dem Eurovelo 1 von Eugi nach Hendaye
Bild: Karte zur Radtour auf dem Eurovelo 1 von Eugi nach Hendaye
Naturzeltstelle nördlich von Eugi
Bild: Naturzeltstelle nördlich von Eugi
Eurovelo 1 als Bahnradweg südlich von Sunbilla
Bild: Eurovelo 1 als Bahnradweg südlich von Sunbilla
Hendaye mit dem Eurovelo 1 auf Stelzen über dem Fluss Bidasoa
Bild: Hendaye mit dem Eurovelo 1 auf Stelzen über dem Fluss Bidasoa

Ab Doneztebe rollen wir wunderbar leicht abwärts auf einer ehemaligen Bahnstrecke neben dem Fluss Bidasoa zum Meer nach Hendaye. Anfangs ist der Bahnradweg mit einer Betondecke versehen, den größten Teil der Strecke nach Hendaye ist jedoch mit Schotter belegt und gut befahrbar. Das Tal ist eng und steil und der Weg angenehm mit Schatten spendenden Bäumen bewachsen. Es gibt sogar einige kurze, unbeleuchtete Tunnel.

Einen Kilometer vor Querung der A-63 bei Irun verläuft der Bahnradweg unmittelbar neben der stark von LKW befahrenen Straße. Am nördlichen Ortsrand von Irun fahren wir über eine Straßenbrücke auf die andere Seite des Flusses Bidasoa. Damit haben wir auch unbemerkt die Grenze nach Frankreich überschritten. Der Bahnradweg liegt nun hinter uns. Wir fahren weiter abseits der Straßen immer entlang der Nordseite des die französisch-spanische Grenze bildenden Bidasoa nach Hendaye. Entlang von Hendaye geht es auf einem hölzernen Plankenweg über der Uferkante. Wer nicht einkaufen möchte, muss nicht ins Zentrum von Hendaye hinein und kann dem sich stetig verbreiternden Mündungstrichter des Bidasoa bis zum Meer folgen.

Am Meer besteht Hendaye nur aus Hotels und Strand. Westlich von Hendaye erstreckt sich ein großer Yachthafen und nördlich am Atlantik das Meer mit dem Sandstrand. Östlich des Ortes liegen in Meernähe einige Campingplätze.

Über Campingplätze entlang dieser Etappe informiert die Streckenübersicht.

Höhenprofil zur Radtour auf dem Eurovelo 1 von Eugi nach Hendaye
Bild: Höhenprofil zur Radtour auf dem Eurovelo 1 von Eugi nach Hendaye (Nächste Seite Nächste Seite)